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Licht war für mich schon immer ein ganz besonderes und wichtiges Element.
Deshalb habe ich Licht als mein Jahresthema für 2024 gewählt, das uns noch einen Extratag mit Licht beschert.

Ich möchte in diesem Jahr Raum für mehr Kreativität schaffen, diese fördern, dabei lernen und meinen Prozess teilen: In einer Serie nähere ich mich in 12 Monaten dem Element "Licht" an und setze mich in 12 komplett unterschiedlichen Herangeshensweisen damit auseinander.

Für diese 12 Herangehensweisen habe ich keinen vorgefertigten Plan sondern erarbeite sie mir von Monat zu Monat neu. Dabei fließen die zuvor gemachten Erfahrungen mit ein. Die Ergebnisse mit anderen zu teilen spornt mich zusätzlich an. Vielleicht entdecken Sie hier auch Anregungen und Impulse für sich.

MAI 2024

KOMOREBI

Ich habe einen Faible für Wörter, die ihre ganz eigene, spezifische Bedeutung haben und die nicht 1:1 übersetzt werden können. Seit ich den Film "Perfect Days" von Wim Wenders gesehen habe, bin ich von "Komorebi" fasziniert.


 

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Meine Herangehensweisen im Mai:

Es für mich naheliegend, mich in diesem Monat "Komorebi" zu widmen.Habe ich den Mai schon mal so intensiv erlebt, wie in diesem Jahr?

"Komorebi" kann man in etwa mit "das durch die Blätter der Bäume fallende Sonnenlicht" übersetzen. Der Mai ist der erste Monat im Jahr, in dem die Bäume durchgehend Blätter tragen. Mit welch großer Freude habe ich mich diesem Aspekt des Lichts zugewendet. Ich schaue jeden Tag, an dem die Sonne scheint, automatisch auf die Bäume, Blätter und ihre Muster.

Komorebi ist Unverfügbarkeit in seiner puren Form. Es ist Licht, das sich ständig verändert und nie zweimal genau gleich aussieht, eine Essenz des Augenblicks, die flüchtige Schönheit, das Spiel von Licht und Schatten. Sonnenblinzeln, Lichtschlieren. Licht, das Resonanz erzeugt, mich bewegt.

Bewegung und die Essenz des Augenblicks

Meine Leidenschaft ist die Fotografie. Mit der Erstellung und Bearbeitung von Bewegtbildern habe ich mich bisher nie so richtig auseinandergesetzt. "Komorebi" ist Bewegung. Wenn das nicht ein Grund ist, mit Bewegung zu experimentierten. Verstehen lernen, üben und auch ein wenig besser vorbereitet sein auf die KI-Tools zur Erstellung von Videos.

Bewegen. Das fängt bereits damit an, dass man sich nach draußen begibt. Ich war viel draußen und habe mich darin geübt, den Zauber von "Komorebi" eingefangen: an unterschiedlichen Orten mit ihren jeweiligen Lichtsituationen, mit unterschiedlichen Bäumen/Blättern, mit unterschiedlichen Untergründen, auf denen die Lichtspiele zu sehen waren.

Braucht es Musik, die mir sagt, was ich zu fühlen habe? Braucht ein Video eine musikalische Untermalung? Spüren Sie Ihre eigene Melodie bei der Betrachtung.