Die Hand als Schnittstelle mit der Intuition, Wissen, Können, Aufmerksamkeit, Sorgfalt, Erfahrung und ja, auch Mikrobiome über einen Vorgang in das Ergebnis einfließen. Ein ganzes Konzept des Energieaustauschs verbirgt sich hinter dem koreanischen Wort „Son Mat“ das wörtlich übersetzt „Handgeschmack“ bedeutet.
Heute frage ich mich, wie sich der wortwörtlich übersetzte Begriff „Son Mat“ auch metaphorisch in eine zunehmen glatte, reduzierte, immaterielle Welt übertragen lässt, In dieser uniformen Umgebung verschwinden sichtbare Handspuren. Etwas, das einen leichten Widerstand erzeugt.
Zufalls-Gesellschaft ist eine Einladung und ein temporärer Versuch, ob sich auch durch unterschiedliche, kollektive Blickwinkel die eigene Handschrift schärfen lässt. Es treffen aufeinander: Menschen mit Lust auf diesen Versuch mit seinen Bestandteilen: begrenzter Zeitraum, Zufall, Vielfalt, Gesellschaft, Wahrnehmung. Ein Energieaustausch findet statt. Lässt sich davon etwas für den individuellen "Handgeschmack“ übertragen? Es wird sich zeigen.
Kalenderwoche 51
[15. bis 21. Dezember 2025]
Zufallstag in dieser Woche: Freitag, 19. Dezember 2025 / Vormittags
- Es macht sooo viel Mühe - aber ist möglich - depressiven Menschen aus ihrem Loch zu helfen.
- Das die Beziehungsebene zwischen Menschen viele kontrastreiche Welten enthält und wenn die Welten sehr weit auseinander liegen es schwierig ist sich auf der Beziehungsebene zu bewegen, bzw. diese mitzuspielen.
- Ein Neuanfang in Beziehungen lohnt sich sehr, wenn beide es wirklich wollen. Die bisherige Erfahrung kann sich sogar stärkend auf die neue Richtung auswirken
- Wahrgenommen habe ich, dass in den letzten Tagen eine Flut von E-Mails in meiner Box gelandet ist, deren Absender auf meine Antwort warten. Die überwiegende Mehrheit wünscht mir frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr, so dass ich beim Danken aus meinem vollen Vokabular schöpfen kann.
- in der Welt gibt es soooo viel Wissen – doch die Menschen interessieren sich zu wenig dafür. Ich bin da komplett das Gegenteil: - ich sauge Wissen in mich auf, und handle dann auch danach. Und jetzt habe ich die Erklärung dafür, warum ich so eine Einzelgängerin bin und mich wohl dabei fühle.
- Heute Morgen sind mir all die vielen einkaufenden Menschen aufgefallen. Einige mit kleinen Kindern, die das Ganze langweilig fanden, viele jüngere Menschen, welche heute frei genommen haben und viele eher gestresst als entspannt. Da ist mir eine Frau speziell aufgefallen, welche meinte, sie hätte Zeit, ihr eile es nicht. Auch ich habe versucht, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, trotz vieler im Wege stehender Einkaufswagen und Menschen, welche vor Gestellen standen und suchten… Die Vorweihnachtszeit lässt grüssen.
- Das war mein Wahrnehmmoment heute Morgen: Im Hallenbad treiben neun fröhlich singende Frauenköpfe im türkisblau beleuchteten Wasser. Feliz Navidad mit Boney macht Stimmung. Die Lautsprecher geben alles; die Frauen auch, mit Leib und Seele, während sie durchs Wasser joggen. Aquajogging in Weihnachtsstimmung: lachend sprudelnd, wunderbar befreiend, sanft verbindend.
- Heute vormittag… habe ich Nieselregen wahrgenommen. So einen grauen, der in den Körper hineinkriecht, die Haare kräuselt und die Sicht einschränkt. Der mich zusammenschnurren ließ, damit ich wenig Angriffsfläche bot.
Und der mir sagte „heute brauchst Du nicht spazieren gehen, denn du hast ja keinen Hund“
- Ich bin stolz auf mich, dass ich auch bei dieser Kälte noch mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre. Ja, ich genieße den direkten Blick auf die Morgenröte vor dem Sonnenaufgang. Die Straße is heute ruhig, mein Gesicht kalt. Heute habe ich glücklicherweise keinen Gegenwind. Ich freue mich schon, auf das Gefühl des Aufwärmen in meinem Körper.
- Was habe ich wahrgenommen: die frische Luft, die durch's Fenster hereingekommen ist. Die Kälte an den Füssen. Ein müdes Gesicht im Spiegel.
Kalenderwoche 50
[8. bis 14. Dezember 2025]
Zufallstag in dieser Woche: Montag, 8. Dezember 2025 / Nachmittags
- ich habe heute viele Fragen. Was ist Transformation? Ist nicht Veränderung konstant? Was ist Struktur? Chaos, Fülle oder Vereinfachung? Wann hilft Struktur der Transformation, wann hindert sie?
- mein Montag ist ein gefühlter Freitag. Atemlos durch die Pflegenacht.
- Heute Nachmittag: Ich fahre über Land. Ostfriesland ohne Touristen. Die Felder abgeerntet und abgesoffen im Regen. Stoppellandschaft mit glitzernden Pfützen. Blattlose Bäume am Straßenrand winken im Nebel.
- Ich habe heute einen längeren Rundgang durch Augusta Raurica gemacht. Obwohl mir dessen Stätten vertraut sind, entdecke ich jedes Mal eine neue archäologische Ausgrabungsbaustelle.
- Ich habe erfahren, dass es wirklich ein SchulSystem gibt, dass LebensSchule bedeutet – leider nur in den skandinavischen Ländern. Schade, dass wir uns das nicht abschauen. Schade für so viel verlorene LebensZeit
- Diesen Zustand kenne ich noch nicht (jedenfalls nicht in dieser Intensität): den raschen Wechsel zwischen Angst und Zuversicht, der entsteht, wenn mir etwas Wichtiges und Unbekanntes bevor steht, das andere als positiv beurteilen, aber ich aus eigener Erfahrung weiss, dass auch irreparabler Schaden entstehen kann.
- Montag Nachmittag ist Teamsitzung. Heute sind wir zu fünft, 3 sind leider schon länger krank. Ich freue mich über das Engagement des Teams, wie es fehlende ausgleicht. Dies weiss ich sehr zu schätzen. Wir hatten heute einen sehr konstruktiven Austausch
- Zwölf Menschen im Gespräch. Themen kreisen, überlagern sich, öffnen neue Richtungen. Lose Gedanken verweben sich zu einem bunten, lebendigen Gedankenteppich. Ideen wachsen im Miteinander.
- Immer mehr Menschen wollen nur noch Rosinen in ihrem Leben haben.
- Am Montag fuhren wir nach Lörrach um ein Bankgeschäft zu erledigen. Alles lief gut und der Besuch war erfolgreich. Die Rückfahrt ohne Stau.
Kalenderwoche 49
[1. bis 7. Dezember 2025]
Zufallstag in dieser Woche: Dienstag, 2. Dezember 2025 / Vormittags
- Heute Morgen habe ich mich gefreut, dass die Sonne scheint, die Berge wunderbar zu sehen sind, auf der Autobahn kein Stau war und ich gut nach Hause gekommen bin.
- Heute habe ich überraschend eine mentale Übereinstimmung mit einem Menschen gefunden - wie ich es vorgängig gar nicht erwartet habe. Sooo schön - tut in der Seele gut (beidseits)!
- Heute habe ich de- leider immer wieder - n inneren Frust wahrgenommen - dies aufgrund einer technischen Herausforderung, die ich immer noch am meistern bin. Da ist viel Wut, Unverständnis, dass alles so komliziert ist und nicht einfacher gehen kann. Gleichzeitig ploppt immer wieder die Zuversicht hoch.
- Der Himmel im Osten trägt einen blutroten Streifen. Darüber schweben die roten Augen der Windräder. Dasselbe Rot. Sie blinken, weil die Flügel der Windräder sie immer wieder überdecken. Sonnenstrahlen auf dem Kirchturm gegenüber. Die klare Luft lässt alles unwirklich scheinen.
- Sonnenstrahlen auf dem Kirchturm gegenüber.
- Heute Vormittag besuchte ich mit einer kleinen Kindergruppe des Kindergarten die Grundschule, um beim Bau eines "Käferkellers" beteiligt zu werden. Ich nahm das Interesse der Kinder zum Thema Biodiversität war, bzw. wie sie Interesse an Zusammenhängen zeigen. Sie verstehen, was sie selbst zum nachhaltigen Erhalt der Artenvielfalt beitragen können. Ich nahm das engagierte mitanpacken war.
- Auf einer Wiese im Raureif stehend, werden mit einer Gruppe Kinder Apfelbäume gepflanzt. Die Sonne wärmt die Erde. Irgendwann, laufen sie vielleicht daran vorbei und denken „ach guck, als der gepflanzt wurde vor 40 Jahren, war ich dabei“.
- Heute Morgen habe ich durchs Fenster geschaut und gedacht, dass ich priviligiert bin, weil bei uns die Sonne scheint und anderswo Nebel liegt!
- meine Beobachtung heute (mal wieder). Wir sehen soviel "Perfektion", Professionalität" im Hochglanz in der Vermarktung von menschlichen Themen um uns herum, dass sie (zumindest mich) einschüchtert. Geht das anderen auch so? Durch KI ist es für mich noch krasser geworden.
Was macht das mit uns?
Ich liebe Deine handgemachten Drucke. Sie nutzen Werkzeuge und zeigen in der hemdsärmeligen Ausführung aber die Nahbarkeit. Hochglanz bei medizinischen Instrumenten und Präzisionswerkzeugen ist unerlässlich, ich frage mich jedoch, warum wir dasselbe bei "menschlichen" Prozessen suchen?
- Der Nebel und die Sonnen im Gespräch: du oder ich? Oder wir beide im Wechselspiel? Ich bin im inneren Tanz mit Neugier und Nervosität. Lust und Vorfreude wechseln sich mit Anspannung auf den kommenden Workshop, den ich die nächsten 2 Tage moderiere. Bis zur Kaffeepause hat sich der Nebel gelichtet. Die Anspannung auch.
- Heute Morgen habe ich ein zutiefst gehendes Wohlgefühl beim Duschen empfunden. Das Wasser schwemmte die letzten, schweren Tage einfach weg!
- Warmwasserboiler kaputt. 6. Tag nur kaltes Wasser. Brrr. Wie muss das erst im Krieg sein!
- Ich habe den auf Dienstagmorgen verschobenen Grosseinkauf bei COOP getätigt, der für 8 bis 10 Tage ausreichen soll/muss…Horror pur, mit drei Taschen voll Lebenswaren nach Hause zu fahren, sie auszupacken und zu versorgen. Je länger, je mehr wird der Einkauf zur Belastung, und ich sinniere über einen Online-Kauf nach, den ich unbedingt vermeiden möchte. Ich muss das Gemüse, die Früchte, die Käse- und Fischsorten, die Gewürze etc. etc. vor Ort auswählen können – auch wenn diese Tour bis zu 1,5 Stunden dauern kann. Diese Gedanken sind mir vorgestern durch den Kopf gegangen.
Kalenderwoche 48
[24. bis 30. November 2025]
Zufallstag in dieser Woche: Donnerstag, 27. November 2025 / Vormittags
- „Jesses Gott“ sagte der Fahrer des weißen Transporters zu der Frau die neben ihm stand. Fundort der sprachlichen Momentaufnahme: Gerberau vor der alten Pfandleihanstalt. „ In so‘ner Männerunde trägt man halt auch nur mal ein Unterhemd, ja mein Gott …“
- Ja, Deine FrageRunde kommt heute grad im richtigen Moment: Ich hatte heute Vormittag einen speziell dankbaren Moment. Dankbar dafür, dass mich meine LebensErfahrung und laufende Weiterbildung zu einer entspannten LebensEinstellung gebracht hat.
- Habe auf dem Küchentisch eine Schachtel mit Notizpapier. Auf der Lasche steht: „Heute ist ein guter Tag für ein Lächeln!“ Habe gedacht, ja, das stimmt!
- Hier am Schauinsland gibt es eine Stelle, die heißt das "Frauenhemd". Heute leuchtet das Hemd wieder, schön aufgefrischt mit Schnee und weit sichtbar.
- Ich öffne das Fenster. Nebel. Stadtluft. Kälte dringt ein. Lächeln. Zeit für eine Tasse warmen Tee. Ganz bei mir den Tag beginnen.
- Heute morgen habe ich bemerkt, dass wenn ich aus Gründen zu jemandem unfreundlich bin, das eigentlich nur auf mich selbst zurück fällt! Ich habe dann schlechte Laune! Das kann es ja nicht sein ....!
- Den ersten Schnee auf einer Höhe von über 950 müM. Die herrlich weisse Pracht lag mindestens 10 cm hoch auf den Wiesen, kleidete die Bäume neu ein und die Sonne unter einem tiefblauen Himmelszelt erfreute meine Seele.
- Heute morgen habe ich mir auf eindrückliche Weise die Begegnungen sprich ein Wiedersehen mit zwei Netzwerkerinnen intensiv durch den Kopf gehen lassen, die sich zwischen 1998 bis 2002 mit NEFU vernetzt sowie aktiv engagiert hatten und am gestrigen Adventssuppen-Essen dabei waren. Mein Fazit nach dem eindrücklichen Austausch mit ihnen lautet: Wie reich ich doch bin, faszinierende Frauen zu kennen, die wie ich den unternehmerischen Virus in sich tragen und nie genug davon bekommen...
- Ein Nieselregen, der die Landschaft und Menschen umhüllt. Ein sanfter Wind, der den Nebel nicht vertreiben mag, dafür die letzten Buchblätter, gelb gefärbt, zum Tanzen bringt. Dies alles in diesem Moment, mein Blick aus dem Fenster, eine Kaffeetasse in der Hand.
- Ich war sehr berührt über die grosse Freude, die mein Garagist zeigte über mein kleines Geschenk zum Adventsbeginn.
- Das letzte Mal habe ich verpasst, dein Mail ging unter. Heute habe ich die wärmenden Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht wahrgenommen und kurz ganz fest genossen.
- Mein spontaner Entscheid, vor dem Frühstück eine Bewegungsrunde im warmen Wasser einzuschalten, hat mir viel Schwung und freudvolle Energie für den ganzen Tag geschenkt - "öfters mal wieder" heisst deshalb mein neues Motto.
- Schneeregen / Kapuze / Wind / Blick nach unten / Eile. Ein Kind kommt mir entgegen. Trägt auch eine Kapuze. Und geht im selben Schneeregen. Lächelt mich an. Ich lächle zurück. Der Schneeregen wird warm.
Kalenderwoche 47
[17. bis 23. November 2025]
Zufallstag in dieser Woche: Mittwoch, 19. November 2025 / Nachmittags
- Wie schwer sich die Menschen mit der Eigenverantwortung tun und ihr Leben als fremdgesteuert wahrnehmen und damit unzufrieden sind.
- Im Beobachten des Wechsels von Sonnenstrahlen und Wolkenformationen entsteht Ruhe und Frieden.
- Große Freude am wohlgelungenen Zwetschen-Crumble zum ersten Mal im Airfryer. Gäste begeistert.
- Mittwoch nachmittags halte ich mir frei, um Zeit für mich zu haben. Eine kurze Laufrunde gibt mir Energie und Wärme. Die Gartenarbeit danach danach erledige ich motiviert und bereitet mir Zufriedenheit.
- Ein großes Interesse für Serious Games zum Thema Zukunftsgestaltung.
Den Wunsch etwas zu gründen, aber nicht richtig wissen, wo man anfängt bzw. abgeschreckt sein von Regularien und Bestimmungen.
- Ich möchte ein Foto aus einem Traum machen.
- Am Nachmittag des 19. November 2025 erfuhr mein Wohnzimmer eine einschneidende Erneuerung durch Verblenden (Aufhellen) einer Wand aus Holländersteinen, die mich von Tag zu Tag immer mehr "erdrückte".
- Meine Erfahrung, die ich auf dem Weg von uns zuhause von 350 m Höhe bis zum Bahnhof runter (290 m) gemacht habe. Von dort aus ich mit dem Zug nach Sissach zu einem voradventlichen Anlass gefahren bin. Zu Fuss brauchte ich ca. 1/2 Stunde, um von A nach B zu gelangen. Vor lauter Baustellen, die ich umrunden, durchqueren und zu bewältigen hatte, habe ich mich auf nichts anderes konzentrieren können, als heil durch das Barrierengewirr zu kommen und rechtzeitig am Bahnhof zu sein. Von Kreieren neuer Ideen konnte keine Rede sein.
- auf der zweistündigen Rückfahrt nach einem Workshoptag sind mir die unglaublich vollen Autobahnen aufgefallen. Es heißt, dass der November der Monat ist, in dem die Straßen am vollsten sind und die Menschen am wenigsten Urlaub nehmen. Da scheint etwas dran zu sein.
Kalenderwoche 46
[10. bis 16. November 2025]
Zufallstag in dieser Woche: Dienstag, 11. November 2025 und auch einige vom 12. November 2025 / Vormittags
- Ich habe heute wahrgenommen, dass ich mit Ruhe viel mehr erreiche...
- Beim Kräutergiessen heute Morgen habe ich festgestellt, dass ich noch eine Menge grüner Cherrytomaten habe. Ob die wohl noch rot werden?
- Das der Herbst im Herbst seine Unbeschwertheit verliert.
- Basler Herbstmesse. “Beggeschmutz"
- Heute keine auffälligen historischen Bezüge - in meinem Gemüt ist nur Freude über das schöne Herbstwetter. Am 9. November Gedenken an die Reichsprogromnacht - die trübe Nebel- und Regenstimmung lässt mich innehalten, obwohl das gleiche Datum auch für die Überwindung des Mauerfalls steht.
- Mein heutiger Vormittag war voller Energie. Ich war im Flow. Trotz vieler Deadlines, oder vielleicht gerade deshalb ;-)...., sehr gut gelaunt, total fokussiert. Ich hatte Austausch mit wunderbaren Menschen. Togetherness vom schönsten.
- Ich war heute wieder erstaunt darüber wie freundlich selbst brummige Leute reagieren, wenn man nett und fröhlich auf sie zugeht.
- Der Garten ruft - will mir helfen, ins Gleichgewicht zu kommen. Die Sonne lockt mich raus.
- Heute Morgen habe ich mich sehr über meine alte Kaffeetasse gefreut, ich habe sie wieder entdeckt nachdem ich lange andere benutzt hatte! Plötzlich wurde mir klar, dass sie mir doch am Allerliebsten ist!
- Heute Morgen bei der Arbeit war eine entspannte Stimmung im Kindergarten. Die Kinder redeten freudig über den bevorstehenden Laternenumzug und backten engagiert süsse Brötchen zum Teilen. Beim St. Martinsspiel, welches heute, nach dem Wunsch der Kinder, mal der FSJler mit der päd. Hilfskraft spielte, war eine aufgelockerte Stimmung und ein schönes Gruppengemeinsamschaftsgefühl spürbar. Das gemeinsame Lachen war so guttuend. Draussen war heute nochmal die Kraft der Sonne spürbar, sodass ich ohne Jacke sein konnte - was für ein schöner Vormittag.
- Es wird ganz schön viel Zeit (und damit Geld) in Absicherung investiert. Daraus entstehen dann Powerpointfolien. Wenn man direkt ins Machen kommen würde und Hypothesen aufstellen wurde, wäre diese(s) Zeit/Geld effektiver investiert.
- Mir fiel in einem Workshop eine Frau mit einem „Snoopy“-Tuch auf. Das Überraschende daran war, dass ich für die Vorstellungsrunde Snoopy-Aufkleber mitgebracht hatte. Alle sollten sich einen auswählen und dann erzählen, was dieser Snoopy mit ihnen zu tun hat. Alle kennen Snoopy!
- Eintauchen in die Dunkelheit des frühen Morgens. Augen geschlossen. Atem fließt. Hinter dem Lidern wird es hell. Sein.
- Am 11. November 2025 war auf dem morgendlichen Hundelauf mein Herz noch erfüllt mit grosser Trauer, weil mein geliebter Border Collie Falco nach 15 Jahren und 9 1/2 Monaten abberufen worden ist.
- Ich habe heute Vormittag wieder einen neuen Lego-Bausatz erhalten. Positiv ist mir aufgefallen: die Teile für die einzelnen Etappen sind nicht mehr in Plastik- sondern in Papier-Tüten verpackt.
- Der Nebel, der alles mystisch verwandelt und die Sonne, welche sich durch ihn hindurch immer mehr durchsetzt.
Kollektive Wahrnehmung / geteilte Inspiration
Indem wir einen kurzen Moment etwas wahrnehmen. Jeder für sich und zufällig zusammen. So entsteht eine leichte Verschiebung der eigenen Wahrnehmung. Niemand kennt die Namen, die Personen hinter diesem Blitzlicht. Es ist eine Möglichkeit, etwas von jemandem anderen zu entdecken woraus man selbst etwas Neues entdecken kann. Eine wachsende Sammlung von zufälligen Beobachtungen von Menschen mit einer gemeinsamen Sensibilität, die geteilt werden.
Vielleicht entsteht daraus ein Moment der Freude vielleicht aber auch eine Inspiration, ein Impuls.
Wie funktioniert das:
6 Wochen
1 Mail pro Woche (an einem zufälligen Tag)
1 Frage
1 Antwort
Frage:
Was haben Sie / Was hast du heute (Vormittag oder Nachmittag) wahrgenommen?
Antwort:
Eine kurze Mail an mich innerhalb von 24 Stunden.
Alle Antworten werden anonymisiert und über den gesamten Zeitraum kumuliert veröffentlicht.
Beginn: KW 46 /2025
Ende: KW 51 / 2025
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