Journal

03 /07 /2020

"Das Programm ist uns reichlich egal"

Der Aussage von Nico Lumma und Christoph Hünig in ihrem Beitrag "Netzwerken oder: der Zauber der Zufälligkeit" (W&V Kolumne vom 29. Juni 2020) kann ich als Veranstaltungsdesignerin und -planerin nicht uneingeschränkt zustimmen.

Es ist völlig richtig. Man besucht Veranstaltungen nicht nur wegen der Vorträge und Diskussionen, sondern hauptsächlich um Menschen zu treffen. Aber reise ich wirklich ohne interessanten Inhalt eines solchen Anlasses quer durch die Republik? Und ohne Inhalt und Programm ist die Chance für Begegnungen meiner Meinung nach geringer. 

Uneingeschränkt stimme ich zu:
Es fehlt im digitalen Raum der Charme der Zufälligkeit, die Konferenzen, Messen, etc. bieten.

Uns allen fehlt diese Zufälligkeit, Spontanität, die uns weiterbringt und aus der so viel entstehen kann.

Deshalb braucht es gute Ideen, Konzepte, Rumdenken, Austausch und letztendlich passende Services um die diese Lücke füllen. 

Denn: wir stehen ja erst am Beginn dieser Entwicklung.


14 /05 /2020

Zurück zur Präsenzveranstaltung?

Präsenzveranstaltungen werden Orte, an denen wir uns inspirieren und austauschen wollen.

Mit vermehrter Arbeit von zu Hause aus werden sich Veranstaltungen zu hybriden Anlässen hin entwickeln. Mit konzentrierter, virtueller Vorarbeit und Präsenzanlässen, die noch mehr als bisher zur Orte für Austausch, Community und Kultur werden. Drinnen oder draußen.

An dieser Vorstellung werde ich weiter arbeiten.

Dabei greife ich auf über 20 Jahre Erfahrung des Designs und der Umsetzung aller Art von Veranstaltungen zurück. Spannend daran wird die Kombination von virtuell/Präsenz und

die Erschließung neuer Möglichkeitsräume.


08 /05 /2020

Was soll auf das weiße Blatt?

In dem Beitrag von Anja Förster auf LinkedIn geht es nicht um das Telefax.

Dies ist nur ein bildliche Darstellung des Gedankens.

Den Unterschied darüber aufzuzeigen, wie schwer es fällt, etwas loszulassen.

Und wieviel leichter, etwas hinzuzufügen.

Besonders leicht zu denken fällt es mir beim Gehen, draußen, in der Natur. Mein Kopf braucht die Luft, die Gerüche, die Farben. Mein weißes Blatt habe ich heute kurzerhand mit nach draußen genommen. Ich bin gespannt, was ich hinzufügen werde.


06 /03 /2020

Remote Work - ist gerade sehr angesagt

Mischt sich bei mir mit den Erinnerungen, dass ich bereits vor über 20 Jahren in das Thema eingestiegen bin: Beitrag https://lnkd.in/dSS_KuZ

  • Als Teilnehmerin des EU-Projekts (ADAPT): "Virtuelles Netzwerkmanagement in KMU (VKN)" (1997/1998): Seite 7 (Link Beitrag)
  • Als Unternehmerin bei der Organisation und Durchführung des II. ETI Kongresses (1998), Freiburg und Mitarbeit im Verein ETI European Telecoaching Institute: Seite 8 (Link Beitrag)

Das ETI war auch an meiner Messe "Schaufenster Unternehmerinnen" in der Region mit von der Partie (Seite 9, Link Beitrag), wie auch die Telekom mit dem Thema Videokonferenzen.

Mit dem Schaufenster Unternehmerinnen habe ich 1998 und 1999 Klein(st)Unternehmerinnen einen Plattform zur Präsentation ihrer Unternehmen geschaffen. Das Projekt wurde damals auch vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Jugend und Senioren im Bundeswettbewerb "Ideen gefragt – Frauen gefragt" ausgezeichnet!


03 /02 /2020

Wir.Gemeinsam.Vernetzt

Vernetzungskongress mit BarCamp 2020

 

Mit einer Delegation der Mitglieder der Fachkräfteallianz Südwest waren wir heute am Vernetzungskongress mit BarCamp 2020 im Haus der Wirtschaft. 

Eingladen zu dieser Begegnungsplattform für alle im Bereich Fachkräftesicherung landesweit, regional und lokal engagierten Akteure hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

Eine intensive Veranstaltung mit einer Vielzahl von Beteiligungsmöglichkeiten. 

Ich habe als Projektgeberin im Format "Projektschmiede" (Design for wiser action) teilgenommen mit der Fragestellung, wie man es schafft, dass die verschiedenen thematischen Manager, Beratungsstellen, Koordinierungsstellen, etc., die sich innerhalb eines regionalen Territoriums u.a. auch mit dem Thema Fachkaeftesicherung befassen, gut und synergetisch zusammenarbeiten.

Ich war sehr überrascht, wie tief man mit diesem Format in relativ kurzer Zeit in eine Fragestellung eintauchen und vom Wissen der Teilnehmer profitieren kann. Die gewonnnen Erkenntnisse werde ich in der regionalen Arbeit der Fachkräfteallianz Südwest aber auch in der Arbeit mit und in Netzwerken einbringen.

Von der Veranstaltung mitgenommen habe ich für mich:

  • Alternative Hostingformate
  • Genuss, selbst mal wieder Teilnehmerin und nicht Gastgeberin/Organisatorin zu sein und diesen Blickwinkel einzunehmen
  • Bereitschaft der der Teilnehmer:innen, Erfahrungen und Wissen zum Wohle aller zu teilen
  • Walk the Talk: gesammelte Erfahrungen und Ideen vor Ort in meiner Arbeit weitergeben.

#FKAVernetzungskongress

Weiterführende Links zur Veranstaltung:

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Webseite
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau,
Pressemeldung
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau,
Facebookpost mit Fotos zum Anlass


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