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Journal

17 /08 /2020

Den richtigen Platz ausfüllen

Mein Gang am Morgen und dabei kurzer Schwatz mit einer Dame, die ihren Trottoirbereich von Unkraut befreite.
Beim Verabschieden wünschte ich ihr einen schönen Tag.
Ihre Erwiderung:
„Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag an Ihrem Platz, den Sie ?innehaben. Jeder hat doch einen Platz, den er ausfüllt“.?

Was für ein schöner Gruß und genug Stoff um eine ganze Weile darüber zu sinnieren.

Denn ist es nicht so, dass sehr viele sich gerade Gedanken darüber machen, ob es noch der richtige Platz ist, den wir ausfüllen?

Foto: Sonnenblume mit Herz von meinem #GangAmMorgen

#Gedanken #Sinnieren #Serendipity #AmWegesrand


10 /07 /2020

"Start by hacking your mind"

(All Creatures Welcome by Sandra Trostel)

Es fehlt im digitalen Raum der Charme der Zufälligkeit, die Konferenzen, Messen, etc. bieten. Uns allen fehlt diese Zufälligkeit, Spontanität, die uns weiterbringt und aus der so viel entstehen kann - so im letzten Beitrag formuliert.

Dieses in der Luft liegende Thema beschäftigt mich sehr und ja, Zufälligkeit und Spontanität, die uns weiterbringt, kann in virtuellen Anlässen passieren. So gestern als ich bei bei dem "Raketinnentreffen" Sandra Trostel und ihrer Arbeit begegnet bin. (sandratrostel.de)

Das Projekt "All Creatures Welcome" hat mich sofort angesprochen. Diese Dokumentation ist wirklich gelungen und es hat mir richtig viel Spaß gemacht, sie anzuschauen. 

Geschichte hinter der Geschichte: Noch dazu, dass in solchen spontanen Begegnungen in der Gegenwart oftmals auch Geschichten dahinter liegen und so den Anlass noch vertiefen. Hier war es eine gedankliche Zeitreise in die Vergangenheit und die Frühzeit meiner beruflichen Tätigkeit. 1986 (oder 1987? Es liegt schon so lange zurück) war ich für meinen damaligen Arbeitgeber zum Messedienst auf deren Stand der CeBIT im Einsatz. Wir haben Nadeldrucker vorgestellt und uns die Standfläche mit dem CCC Chaos Computer Club geteilt.

 
Quelle: sandratrostel.de/projects/acw/


03 /07 /2020

"Das Programm ist uns reichlich egal"

Der Aussage von Nico Lumma und Christoph Hünig in ihrem Beitrag "Netzwerken oder: der Zauber der Zufälligkeit" (W&V Kolumne vom 29. Juni 2020) kann ich als Veranstaltungsdesignerin und -planerin nicht uneingeschränkt zustimmen.

Es ist völlig richtig. Man besucht Veranstaltungen nicht nur wegen der Vorträge und Diskussionen, sondern hauptsächlich um Menschen zu treffen. Aber reise ich wirklich ohne interessanten Inhalt eines solchen Anlasses quer durch die Republik? Und ohne Inhalt und Programm ist die Chance für Begegnungen meiner Meinung nach geringer. 

Uneingeschränkt stimme ich zu:
Es fehlt im digitalen Raum der Charme der Zufälligkeit, die Konferenzen, Messen, etc. bieten.

Uns allen fehlt diese Zufälligkeit, Spontanität, die uns weiterbringt und aus der so viel entstehen kann.

Deshalb braucht es gute Ideen, Konzepte, Rumdenken, Austausch und letztendlich passende Services um die diese Lücke füllen. 

Denn: wir stehen ja erst am Beginn dieser Entwicklung.


14 /05 /2020

Zurück zur Präsenzveranstaltung?

Präsenzveranstaltungen werden Orte, an denen wir uns inspirieren und austauschen wollen.

Mit vermehrter Arbeit von zu Hause aus werden sich Veranstaltungen zu hybriden Anlässen hin entwickeln. Mit konzentrierter, virtueller Vorarbeit und Präsenzanlässen, die noch mehr als bisher zur Orte für Austausch, Community und Kultur werden. Drinnen oder draußen.

An dieser Vorstellung werde ich weiter arbeiten.

Dabei greife ich auf über 20 Jahre Erfahrung des Designs und der Umsetzung aller Art von Veranstaltungen zurück. Spannend daran wird die Kombination von virtuell/Präsenz und

die Erschließung neuer Möglichkeitsräume.


08 /05 /2020

Was soll auf das weiße Blatt?

In dem Beitrag von Anja Förster auf LinkedIn geht es nicht um das Telefax.

Dies ist nur ein bildliche Darstellung des Gedankens.

Den Unterschied darüber aufzuzeigen, wie schwer es fällt, etwas loszulassen.

Und wieviel leichter, etwas hinzuzufügen.

Besonders leicht zu denken fällt es mir beim Gehen, draußen, in der Natur. Mein Kopf braucht die Luft, die Gerüche, die Farben. Mein weißes Blatt habe ich heute kurzerhand mit nach draußen genommen. Ich bin gespannt, was ich hinzufügen werde.


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