Menu

Menu

Close

Journal

21 /02 /2021

"Schiibi, schiibo, wem soll die Schiibe go?"

Scheibenschlagen und Fasnachtsfeuer gehören zu den ältesten Fastnachtsbräuchen, die infolge des alten Fastnachtstermins (Aschermittwoch) am Sonntag Invocavit (Sonntag nach Aschermittwoch) stattfanden.

Neben dem Abbrennen des Scheiterhaufens (dem 'Fasnachtsfüür') wird auch der Brauch des Scheibenschlagens gepflegt. Dabei werden im kleinen Feuer (dem 'Schibefüür') mittels einem "Schiibestecke" (lange Haselnussruten) kleine Holzscheiben zum glühen gebracht und über ein schräg aufgestelltes Brett, den "Schiibestuehl" so abgeschlagen, dass sie - ähnlich Sternschnuppen - talwärts fliegen. 

Dadurch soll die kalte Jahreszeit sowie die finsteren dunklen Geister vertrieben und die Felder fruchtbar werden. 

Der Frühling gibt seit gestern ein Gastspiel – vielleicht als Ersatz für den abgesagten Brauch.

Lassen wir doch anstelle unsere Sternschnuppen in Gestalt von Ideen in Gedanken fliegen, auf dass sie fruchtbar werden.


17 /02 /2021

Bis vor kurzem war ich noch „exotisch“

Seit das Gehen eine Renaissance erlebt, werde ich zum Glück nicht mehr so misstrauisch angeschaut. Ging man bislang ohne ersichtlichen Grund (Hund, Sport, etc.) einfach so umher, war dies vielen Mitmenschen doch sehr suspekt .

Inzwischen wird die Kraft eines Spaziergang überall gepriesen. Für mich gehört Gehen zu meinem Alltag und zu meinem Leben schon immer dazu - quasi eine Lebensnotwendigkeit. 

Ich nutze diese Kraft des Gehens ausgiebig und spaziere deshalb viel am liebsten ablenkungsfrei mit allen Sinnen: offen für den Wechsel der Jahreszeiten, das Licht, die Luft, die Geräusche der Natur, den Untergrund spüren, genaues Hinschauen und gerne Situationen bildlich festhalten. Musik, Podcasts oder Hörbücher sind mir zu viel.

Was ich gerne mag, ist ein gutes Gespräch. Für einen Walk an Talk bin ich immer zu begeistern.

Das „geht“ ja zum Glück auch virtuell auf Distanz. Mit dem Vorteil der individuellen Strecke und Geschwindigkeit.

#walkandtalk #openforwalkandtalk  #kraftdesgehens #denkzeit #gehzeit #neuronaleverbindungen #fieldnotes #projektregie


08 /02 /2021

Son Mat | Handgeschmack

Vor einigen Tagen bin ich über einen Tweet auf den Koch und Philosophen Malte Härtig aufmerksam geworden den ich bis dahin nicht kannte.

Das darin erwähnte Gespräch mit ihm bei Deutschlandfunk Kultur hat mich sehr angesprochen – finde ich mich doch gerade beim Thema Handgeschmack wieder.

„Es ist die Art, wie eine Speise zubereitet und damit ihre Qualität bestimmt wird: Die Köchin, der Koch gibt über die knetende, formende Hand, die persönliche Freude am Zubereiten ins Essen. Die Hände sind nicht nur Werkzeug, sondern auch Wahrnehmungs- und Sinnesorgane.“ (Das Glück der einfachen Küche Kneten, reiben, zupfen, mischen – Kochen als sinnliches Handwerk..Autor(en): Jule Felice Frommelt Malte Härtig)

Am Freitag war bei mir wieder Backtag. Vollkorn-Sauerteig-Brot, Ciabatta, Croissants benötigen ganz unterschiedliche Vorbereitungen, Zeit, Sorgfalt und mein Son Mat.

Son Mat kann man umschreiben als die Sorgfalt, die Hingabe, das Gespür und die Einzigartigkeit der Überlegungen, die eine Person in die Zubereitung des Gerichtes gesteckt hat.

Mein Bestreben für all mein Tun.


29 /01 /2021

Gehen, denken, verbinden

Die Langsamkeit des Gehens führt mich am dichtesten an das Thema heran

Die Landesgrenze D | F oder F | D verläuft mitten durch den Rhein. Dieser kann trennen oder auch verbinden. Brücken verbinden, Gedanken verbinden. Aber auch miteinander arbeiten verbindet.

Gedankenarbeit lässt sich so viel besser draußen verrichten - besser noch beim Gehen. Meine gestrige Gedankenarbeit drehte sich um die Konzeption eines Workshops. In diesem spielt das Verbindende eine wichtige Rolle. Den Weg, den ich beim Spaziergang eingenommen habe, war absichtslos. Es gibt ja genügend Möglichkeiten des Auslaufes hier. Und doch verflochten sich Thema des Workshops und die äußeren Bilder von selbst. 

Daraus entstand eine Vorstellung der Gestaltung des Workshops.

Miteinander arbeiten und Verbindungen schaffen - jetzt steht das Feintuning an.

 

 

 

 


21 /01 /2021

Ich liebe Street Art

Warum ich das hier erzähle? Nun, ich bin seit gestern in Stavanger und heute stand (m)ein Lieblingsprogrammpunkt in der Agenda: „Street Art Walk“. Heidi hat uns auf dem Spaziergang durch Stavanger Künstler und ihre Werke vorgestellt.

Dass diese zwei Tage virtuell stattfinden – versteht sich von selbst. The Digital Trip veranschaulicht, wie man virtuelle Erlebnisse auch gestalten kann.

Ein ganz großes Kompliment an die Umsetzung.

Erlebnisse live vermitteln, Begegnungen ermöglichen. Das geht eben virtuell auch.

#thedigitaltrip #eventprofs #eventprofwalk #virtualexperiences
-------------------------------------------------------------------
The Digital Trip.
A captivating 2-day immersive digital trip for #eventprofs and destination marketers. Welcome to the ultimate destination experience! Welcome to Stavanger, Norway!


©2021 Gudrun Gempp die projektregie –  Impressum  –  Datenschutz